Mit Erholungsbeihilfe Steuern und Sozialabgaben sparen

Der Urlaub steht bevor.

 

Erholungsbeihilfe: Urlaubstaschengeld für Mitarbeiter

 

Egal ob sie wegfahren oder im Raum Ingolstadt Urlaub machen:

statt Urlaubsgeld kann auch eine Erholungsbeihilfe bezahlt werden.

Das ist sowohl für Arbeitgeber wie auch für Arbeitsnehmer interessant – der Grund:

 

Die Erholungsbeihilfe wird vom Arbeitgeber pauschal mit 25 % versteuert

und ist sozialversicherungsfrei. Die Pauschalsteuer muss der Arbeitgeber allein tragen,

sodass sich die Mitarbeiter sogar über einen komplett steuer- und sozialversicherungsfreien

Zuschuss freuen dürfen. Aber auch für den Arbeitgeber ist die Erholungsbeihilfe immer noch

günstiger als beispielsweise Urlaubsgeld, weil er für die Erholungsbeihilfe keine Sozialversicherungs-

beiträge abführen muss.

 

Allerdings sind Erholungsbeihilfen nur bis zu einem bestimmten Betrag pro Jahr begünstigt:

 

156 € für den Arbeitnehmer,

104 € für seinen Ehepartner,

52 € für jedes seiner Kinder.

Bei den Beträgen handelt es sich um Freigrenzen – das bedeutet: Wird der jeweilige Betrag auch nur um einen Cent überschritten, unterliegt der gesamte Betrag der Besteuerung, und nicht nur der überschießende Teilbetrag.

 

Damit das Finanzamt auch tatsächlich eine Erholungsbeihilfe annimmt und die pauschale Versteuerung zulässt, muss die Zahlung zusätzlich zum geschuldeten Arbeitslohn erfolgen und in zeitlichem Zusammenhang mit dem Urlaub des Arbeitnehmers stehen. Davon geht man aus, wenn der Urlaub des Arbeitnehmers innerhalb von drei Monaten vor oder nach der Auszahlung der Beihilfe beendet oder begonnen wird.

 

 

 

Kann man mit einem betrieblichen KFZ Steuern sparen?

Wohl kaum ein Thema ist so emotional besetzt wie das Thema Auto.

Und wenn man dann durch einen Autokauf noch Steuern sparen kann, dann ist das Geldausgeben gleich nochmal leichter.

 

Aber aufgepasst.: In vielen Fällen lohnt ein betriebliches KFZ kaum

Als Grundregel gilt :  je älter ein Fahrzeug ist, desto weniger lohnt es sich steuerlich.

 

Denn die Eigennutzung ( die wie Einnahmen berücksichtigt wird ) berechnet sich nach dem ursprünglichen Bruttolistenneupreis.

Die Abschreibung aber wird von den Anschaffungskosten berechnet.

Bsp.: Sie haben bei Autohändler Hauübersohr  aus Ingolstadt einen 6 Jahre alten Audi gekauft  ,

er hatte schon 200.000 km auf dem Buckel, deshalb konnten Sie ihn für Euro 5.000 erwerben.

Neupreis ab Audiwerk Ingolstadt Euro  35.000,–

 

In Ihrer Steuererklärung wirkt sich das wie folgt aus:

  •            Eigennutzung – also Einnahmen 1 % von 35.000,– pro Monat also 350 x 12 ergibt  Einnahmen von Euro 4.200,–
  •            Abschreibung, wenn Sie das Auto z.B. noch 2 Jahr im Betriebsvermögen behalten Euro 5.000,- : 2  Euro 2.500,–
  •            Abzüglich Steuern, Versicherung und Tanken Euro 200/ Monat  ergbit jährliche Unterhaltskosten    Euro 2.400,-

 

   Steuerspareffekt:         0,00

Sie haben sogar einen Einnahmeüberhang von Euro 100.–, den sie aber ( dem Finanzamt sei Dank) nicht versteuern müssen.

 

Natürlich ist dies ein extremes Beispiel, weil Neuspreis und Anschaffungskosten weit auseinanderklaffen. Dennoch macht es klar,

wer mit einem Autor Steuern sparen will, der sollte sich

1. Für ein neues oder fast neues Fahrzeug entscheiden

2. Der sollte, sofern das praktikabel ist , ein Fahrtenbuch führen.

Denn dann lässt sich privat und geschäftlich eindeutig

trennen und die Berechnung erfolgt nicht nach der 1 % Methode, sondern nach den tatsächlichen Kosten.

 

Tipp: Falls das Finanzamt Ihr Fahrtenbuch verwirft, weil es nicht lückenlos geführt ist, besteht immer noch die Möglichkeit

Einkommensteuerlich die 1 % Methode zu berücksichtigen, Umsatzsteuerlich aber die betrieblichen Fahrten zu schätzen.

 

 

Steuervereinfachungsgesestz – die wichtigsten Änderungen

•Schon für 2011 steigt der Arbeitnehmerpauschbetrag von 920 Euro auf 1.000 Euro………(ergibt einmal Pizzaessen für zwei)

•Ab 2012 (also mit der Steuererklärung für 2012) können Eltern Kinderbetreuungskosten einfacher absetzen.
Ob die Betreuungskosten aus beruflichen oder privaten Gründen anfallen, spielt keine Rolle mehr. Bisher war für Kinder ab 6 Jahren Voraussetzung, dass beide Eltern berufstätig waren (damit wird Hausarbeit einer auswärtigen Arbeit gleichgestellt, was eigentlich selbstverständlich sein sollte).

•Ab 2012 entfällt die aufwändige Einkommensüberprüfung bei volljährigen Kindern unter 25 Jahren für Kindergeld und Kinderfreibeträge.
Eine sehr schöne Änderung, bedeutet dies doch, dass Kinder über 18 bis 25 Jahren, die in Ausbildung sind, nebenher verdienen
ürfen was sie wollen, man verliert dadurch nicht den Anspruch auf Kindergeld.

•Ab 2012 einfachere Vergleichsberechnung bei der Entfernungspauschale: Wer für den Arbeitsweg abwechselnd öffentliche Busse oder Bahnen und das Auto benutzt, muss die Kosten dann nicht mehr für jeden Tag einzeln belegen.

•Rückwirkend zum 01.07.2011 gibt es Erleichterungen zur Anerkennung von elektronischen Rechnungen.
So ist insbesondere keine elektronische Signatur mehr erforderlich. Was der Gesetzgeber jedoch einfordert, und zwar unabhängig davon,
ob es sich um elektronische Rechnungen oder solche in Papierform handelt – ist die Sicherstellung von Authentizität und Integrität der
Rechnungsdokumente.

Steuern sparen 2012 mit den neuen Energiefördermaßnahmen

Noch ist das Gesetz  nicht verabschiedet , aber geplant ist die

steuerliche Förderung für energiesparende Sanierungen an bestehenden

Gebäuden.

 

Gefördert werden sollen alle Gebäude, also auch solche, die selbst

bewohnt werden. Die Maßnahmen dürfen erst im Jahr 2012 begonnen

werden und das Gebäude muss vor 1995 gebaut worden sein

(entscheidend ist der Zeitpunkt des Baubeginns, nicht die Fertigstellung).

 

Die Maßnahmen werden dann mit 10 % über 10 Jahre abgeschrieben

und mindern als Sonderausgaben das zu versteuernde Einkommen.

 

Unser Rat: wenn Sie Ihr Gebäude sanieren möchten, warten Sie unbedingt bis

2012 – das lohn sich steuerlich. Aber Vorsicht – noch ist das

Gesetz nicht verabschiedet !

Ihre Steuerberater aus Ingolstadt

Manches wird einfacher – aktuelles zum Steuerfachungsgesetz

Es ist kaum zu glauben – aber unsere Bürokratie

wird künftig doch einfacher.

Rückwirkend zum Juli 2011 sollen nach dem aktuellen Stand des

Steuervereinfachungsgesetzes Rechnungen elektronisch übermittelt

werden dürfen. Einzige Bedingung: die Empfänger müssen der elektronischen

Rechnungsstellung zustimmen.

Wir freuen uns darüber. Denn insgesamt wird das Steuersystem nur selten

einfacher, da ist es gut, wenn wenigstens die "Abläufe" sich vereinfachen.

 

Herzlich

Cornelia Kisslinger-Popp

 


Werbung in Radio Ing und Radio Galaxy

Ab Oktober werden wir für unsere Kanzlei im Radio Ing einen

Werbespot schalten.

 

Noch steht der Inhalt unserer Werbung nicht.

Wir freuen uns über Anregungen  und feed backs.

Falls Ihre Idee verwirklicht wird, gibts als Belohnung

nicht nur einen Kick, weil Ihr Text im Radio kommt,

sondern es gibt auch noch einen Essensgutschein

im Wert von 40 Euro zu gewinnen.

Essen mit Geschäftspartnern – was ist zu beachten!

Der Klassiker bei jeder Betriebsprüfung sind Bewirtungsbelege, die nicht richtig ausgefüllt sind.
Die Folge: das Finanzamt streicht diese Ausgaben, da der betriebliche
Anlass oder die bewirteten Person nicht nachvollziehbar ist.

Was nun ist zu beachten, wenn man bei einer Betriebsprüfungen mit seinen
Bewirtungsaufwendungen nicht "hinten runterfallen" will?

1. Die Bewirtung muss geschäftlich veranlasst sein. Hierbei spielt es keine Rolle,
ob schon Geschäftsbeziehungen mit dem bewirteten Geschäftsfreund bestehen oder
erst angebahnt werden.

2. Die Höhe der Bewirtungskosten muss angemessen sein. Es gibt hierzu keine konkrete
Grenze. Sicherlich muss bei der Beurteilung berücksichtigt werden, die Größe der Umsatz
und Gewinn des bewirtenden Unternehmens sowie die Bedeutung der Bewirtung für den Geschäftserfolg.

3. Sollten die Bewirtungen unangemessen hoch sein, ist in jedem Fall der angemessene Teil als
Betriebsausgabe abzugsfähig.

4. Der Abzug der Bewirtungsaufwendungen ist auf 70 % beschränkt – Achtung: die Vorsteuer ist in
voller Höhe abzugsfähig.

5. Bewirtungen von Arbeitnehmern sind voll abzugsfähig, wenn der Aufwand pro Arbeitnehmer Euro 40,– nicht
übersteigt.

6. Die Bewirtungen müssen auf speziellen Konten der Buchführung fortlaufend erfasst werden.

7. Ehepartner von Geschäftsfreunden oder Sekretärinnen dürfen mit bewirtet werden.

8. Bei Aufwendungen über Euro 150,00 müssen Sie sich eine richtige Rechnung mit Rechnungsanschrift geben lassen.

Wir wünschen unseren Freunden und Geschäftspartnern

"Guten Appetit!"

Unternehmerinnenforum Ingolstadt

Das Unternehmerinnenforum Ingolstadt ist eine

unabhängiger Verband, der es sich zum Ziel gesetzt

hat, seine Mitlieder in Ihren beruflichen Belangen zu fördern.

Frau Kisslinger-Popp ist seit 2010 Mitglied im

Unternehmerinnenforum und dort im Vorstand zuständig

für das Ressort Finanzen.

2011 feiert das Unternehmerinnenforum sein 5-jähriges

Bestehen und der Vorstand hat deshalb ein besonders interessantes

Jahresprogramm zusammengestellt.

Mehr finden Sie unter: www.uf-netzwerk.de

Wie wäre es, wenn das Finanzamt Ihren nächsten Urlaub bezahlt?

 

Ja, das ist möglich, und zwar vollkommen legal.

 Folgende Kosten können steuerlich anteilig geltend gemacht werden:

 

1. An- und Abfahrtskosten – also z.B. Flugkosten, wenn die Reise teilweise

    geschäftlich veranlasst ist. Konkret : Sie besuchen einen Fachkongress

    und machen anschließend vor Ort noch ein paar Tage Urlaub

 

2. Die Veranstaltungskosten ( An- und Abfahrt, Organisation, Übernachtung etc.)

    anteilig, wenn es sich um eine organisierte  Gruppenreise eines Fachverbandes

    handelt, bei der neben Fortbilung vor Ort auch Sehenswürdigkeiten besucht werden.

 

3. Bewirtungsaufwendungen anlässlich eines Firmenjubiläumns, wenn hierzu auch

    private  Freunde eingeladen werden. Bislang galt hier das strikte Abzugsverbot,

    wenn nicht nur Geschäftsfreunde eingeladen waren.

 

Und ganz schön wird es, wenn Sie Mitveranstalter eines Kongresses sind, und nach

dem Kongress noch einen privaten Aufenthalt anschließen. Dann sind die Reisekosten

vollständig absetzbar.

 

Da sollte man doch wirklich über die Veranstaltung eines Fachkongresses

auf Hawaii nachdenken.

  

Herzlich 

Cornelia Kisslinger-Popp

Legen Sie Ihr Geld doch beim Finanzamt an!

Kein schlechtes Geschäft:Erstattungszinsen des Finanzamtes sind hoch ( 6 %) und zusätzlich noch steuerfrei. Das jedenfalls hat jüngst der Bundesfinanzhof entschieden.

Allerdings beginnt bei Erstattungen auf Steuerguthaben der Zinslauf erst nach 15 Monaten – also wird das Steuerguthaben für die Einkommensteuer 2009 erst ab dem 1.4.2011 verzinst – aber immerhin.

Mit diesen Konditionen kann keine ingolstädter Bank konkurrieren.

Es gibt also immer auch noch gute Nachrichtenb von Seiten des Finanzamtes.

Herzlich

Cornelia Kisslinger-Popp